Die Geschichte Palästinas - vom Fund der ersten menschlichen Überreste bis zum Anfang des 21. Jahrhunderts

Die Geschichte Palästinas
Al-Aqsa und Felsendom in Jerusalem / Quelle: https://pixabay.com/de/jerusalem-israel-altstadt-1712855/

Der rechtmäßige Anspruch auf das Gebiet Palästina: ein Thema über welches schon seit Ewigkeiten gestritten wird – dabei gibt es nur eine klare Antwort. Im Fall Palästina stellt sich die Frage, wer länger in diesem Gebiet gelebt oder verweilt hat – wessen Geschichte länger und stärker mit dem Gebiet Palästina verwurzelt ist. In diesem Artikel handele ich die Geschichte Palästinas chronologisch ab, beginnend 600.000 v. Chr., bis in das Jahr 2014. Außerdem möchte in diesem Artikel falschen Behauptungen aufräumen und so objektiv wie möglich, anhand der Geschichte verschiedener Ethnologien aufklären, wem Palästina zusteht.

Juden erheben bekanntlich Anspruch auf die Region Palästina und verweisen dabei neben einer

historischen Verbindung auch auf ihre heilige Schrift, in welcher das „jüdische

Volk“ als das einzige deklariert wird, welches Anspruch auf die Region

Palästina haben soll. Doch allein dies ist ein Widerspruch in sich wie wir in

Folgendem sehen werden.

Die ersten menschlichen Funde, südlich des See Genezareth werden dem Paläolithikum zugeordnet.

Das heißt, sie sind um die 600.000 Jahre alt. Der Genesis zufolge,

ist die Welt aber erst vor 6000 Jahren entstanden. Das heißt es lebten schon

Menschen in Palästina, lange bevor die Welt der Genesis nach entstanden ist.

 Andere Funde (unter anderem Steinwerkzeuge), welche in der Nähe des toten Meeres gefunden worden

sind, werden auf das Neolithikum zurückdatiert, also auf ca. 4000 v. Chr. Dies ist einer semitisch-arabischen

Welle zuzuschreiben, welche sich circa 4000 v. Chr. ereignete. Es waren die so genannten Kanaaniter, die Vorfahren der heutigen Palästinenser. Ihr Volk teilte sich in verschiedene Stämme auf

(Amoriter, Phönizier, Edomiter, Moabiter). Obwohl dies verschiedene Stämme

sind, stammen sie hauptsächlich demselben Volk ab. Zusammen besiedelten sie

West – und Ostjordanland, Syrien, Libanon, Mittelmeerküste und Bergland südlich

und östlich des toten Meeres.

 

Aus dem Neolithikum stammen auch die so genannten Elba – Tafeln (ca. 5000 Jahre alt).

Durch sie kann man zurückverfolgen, wie der Name der Stadt Jerusalem entstanden sein könnte.

Auf diesen Tafeln, welche ihren

Namen der Stadt zu verdanken haben, in welcher sie gefunden worden sind, ist

eine Stadt erwähnt, welche nach dem kanaaitischem Gott des Abendsterns benannt

ist: Salem. Daraus ergibt sich „Uruschalem“, was so viel wie „Gründung des

Gottes Salem“ bedeutet. Das bedeutet auch, dass der Ursprung des Namens

Jerusalem eindeutig eine polyistische Bedeutung hat.

Abraham besuchte

die Stadt circa 1800 v. Chr. (1. Mose, 14:18). Dies bedeutet, dass Jerusalem keinen

hebräischen und auch keinen jüdischen Ursprung hat, denn die Stadt existierte

ja schon, als Abraham Melchisedek begegnete. So wanderte Abraham ursprünglich

aus Ur (heute Süden des Irak) aus und ließ sich in Sichem (heute Nablus) nieder

(1. Mose, 11:28 / 12:4, 5). Man kann darüber

streiten, ob Abraham aus Hanan oder Ur kam, aus Palästina kam er allerdings

definitiv nicht. Aufgrund einer Hungersnot, zog Abraham allerdings weiter, in

das heutige Ägypten.

 

Schließlich, etwa 1780 v. Chr. gebar die Magd Abrahams

einen von ihm gezeugten Sohn, welcher den Namen Ismael trägt – der Urvater der

Araber. Auch Sara, die erste Frau Abrahams wird schwanger und bringt einen Sohn

zur Welt: Isaak. Dieser wiederum zeugt auch zwei Söhne: Essau und Jakob. Der

Geschichte nach wandert Jakob aus, da er seinen Bruder Essau hintergangen

hatte, um die Gunst seines Vaters zu gewinnen. Als er jedoch zurück nach

Palästina reisen möchte wird er am Fluss Jabbok angegriffen. Hier machen

Judentum, Christentum und Islam eine Unterscheidung. Dem

alten Testament nach, wird Jakob von einem Mann in der Nacht

angegriffen, die beiden ringen die ganze Nacht, bis der Unbekannte sich am

nächsten Morgen geschlagen gibt. Dem alten Testament nach, stellt sich heraus,

dass der Unbekannte Gott war. Er gibt Jakob dem Namen Israel (Gottesstreiter). Muslime

glauben, er wurde von einem Engel angegriffen, da ein Mensch niemals gegen Gott

einen Kampf gewinnen könnte. Der Engel gab Jakob folglich den Namen Israel.

Die Nachkommen

Jakobs, wurden nach ihm benannt und erhielten so den Namen Israeliten. Das

bedeutet, dass sich Menschen, welche sich mit dem Namen Israel identifiziert

haben erstmals 1700 v. Chr. in

Palästina lebten. Mit anderen Völkern zusammen und erst lange nachdem Palästina

von anderen Völkern besiedelt war.

Eine Dürreperiode

zwang das Volk Israel allerdings ins Nildelta auszuwandern.

 

Ungefähr 1500 v. Chr. kam Palästina schließlich

unter ägyptische Kontrolle. Die Kanaaniter und andere Völker, dessen

Herrschaftsgebiete an Palästina grenzten machten den Ägyptern allerdings die

Herrschaft streitig. Die Hebräer, ließen sich nach ihrer Flucht aus Ägypten

östlich des Toten Meeres nieder. Angeblich sollen Israeliten auch Teile

Palästinas erobert haben, was archäologisch allerdings nicht nachweisbar ist. Dies

offenbart, dass die Israeliten ihr Herrschaftsgebiet in Palästina durch

Landnahme, beziehungsweise durch Eroberung erworben haben. Sie waren kein

Teil der Bevölkerung, welche schon immer in Palästina ansässig war. Ausgehend

von ihrem Herrschaftsgebiet östlich des Toten Meeres überfielen sie Kanaan

(Philisterland). Dort richteten sie ein Blutbad an, so wie es Jahwe im alten

Testament befiehlt (4. Buch Mose 21:1-3), (4. Buch Mose 21:34-35).

 

4. Buch Mose 21:1-3

1. Der König von

Arad im Süden Kanaans hörte, dass die Israeliten auf dem Weg nach Atarim

herankamen. Er griff sie mit seinem Heer an und nahm etliche von ihnen

gefangen.

2. Da legten die

Israeliten vor dem Herrn ein Gelübde ab: »Wenn du dieses Volk in unsere Gewalt

gibst, werden wir an ihren Städten dein Urteil vollstrecken«

3. Der Herr erhörte

sie und gab ihnen den Sieg über die Kanaaniter. Die Israeliten töteten ihre

Feinde und zerstörten deren Städte. Den Ort des Kampfes nennt man daher Horma

(»Vernichtung«).

 

4. Buch Mose 21:34-35

34. Da sprach der Herr zu Mose: »Hab keine Angst vor ihm! Ich werde Og, sein ganzes

Heer und sein Land in deine Gewalt geben. Vernichte ihn so wie Sihon, den

Amoriterkönig aus Heschbon«

35. Die Israeliten töteten den König, seine Söhne und das ganze Heer. Sie ließen

niemanden entkommen und nahmen das Land Baschan ein.

 

Die Philister hatten den westlichen Teil Palästinas unter ihre Kontrolle gebracht. Sie

lieferten sich in der Folgezeit Grenzstreitigkeiten mit den Israeliten. An

dieser Stelle muss man eines klarstellen:

  1. Die Israeliten haben einen Teil Palästinas durch Gewaltanwendung unter ihre Kontrolle gebracht
  2. Die Israelis, welche heute in Israel leben, sind nicht die Nachfahren dieser Hebräer, wie wir später noch sehen werden. Die Kanaaniter und Philister bleiben hingegen in Palästina ansässig und sind somit die Vorfahren der heutigen Palästinenser.

Ungefähr 1150 v. Chr. zerfiel das ägyptische

Reich und Ägypten zog sich zurück aus Palästina. Zu dieser Zeit soll der Exodus

stattgefunden haben. In dieser Zeit (1200 – 1000 v. Chr.) fanden Kämpfe zwischen den Israeliten

und den Philistern sowie Kanaaniter statt, da die Israeliten das Land gewaltsam besetzen wollten.

Um 1050 v. Chr. gelang es den

Israeliten einen Staat zu gründen. Dieser umfasste Teile Palästinas und das

Gebiet östlich des Jordans.

 

Der erste König Israelis trug den Namen Saul. Er regierte allerdings nur wenige Jahre (bis

circa 1004 v. Chr.) da er im Kampf gegen die Philister fiel. Trotz der Gräueltaten, die er

begann, konnte er viele kanaanitische Städte nicht besetzen.

Sein Nachfolger war David. Ungefähr 1000 v. Chr. entriss

David den Jebuistern (ein kanaanitischer Stamm) die Stadt Salem und

verwechselte ihren Namen mit dem hebräischen Wort für Schalom. So entstand der

Name „Yerushlavim“. Diese Stadt sollte die neue Hauptstadt werden und zu dieser

Zeit erreichte das Königreich seine größte Ausdehnung.

Um 965 v. Chr. begann die Regierungszeit von Salomo, dem Sohn Davids.

 

In der Folgezeit

teilte sich das Königreich in zwei Hälften auf, die sich gegenseitig

bekriegten: Das Nordreich (Israel) und das Südreich (Juda). Die beiden

Königreiche bestanden circa zwei Jahrhunderte, bis sie schließlich durch die

Assyrer erobert wurden (obwohl auch Assyrer in Palästina gelebt haben,

behauptet man nicht, dass diese ein Recht hätten heute dort zu leben). Für die

angebliche Größe der israelitischen Königreiche gibt es nur wenig

Anhaltspunkte. Der einzige Anhaltspunkt für die Existenz Davids sind die

Tel-Dan-Tafeln, in aramäischer Schrift, welche den Sieg eines aramäischen

Königs über die Reiche Juda und Israel beschreiben.

Schließlich wurde circa 722 v. Chr. das ehemalige israelitische

Königreich vollständig assyrisch. Viele Juden wurden nach Babylon deportiert

(circa 597 v. Chr.).

Auch Juda wurde erobert – der babylonische König ließ die verbliebenen Juden nach Babylon

deportieren. Diese so genannte babylonische Gefangenschaft dauerte bis zur Eroberung

Babylons durch den Perserkönig Kyros II. an, im Jahre 587 v. Chr.

Unter Kyros II. durften die Juden nach Palästina zurückkehren. Man darf nicht

vergessen, dass Palästina während der Abwesenheit der Juden nicht „leer“ war.

Selbstverständlich haben dort stetig Kanaaniter sowie Philister und andere

Völker weiterhin gelebt. Sie verstanden Palästina genauso als ihre Heimat und

lebten dort schon deutlich länger.

Die Perser regierten Palästina von 538 – 332 v. Chr.

In dieser Zeit, ungefähr 500 v. Chr. soll der Bibel nach auch Esra gelebt haben.

Im Buch Esra wird unter Anderem berichtet, dass dieser den

Kanaanitern die Abkehr von ihren polyistischen Göttern befahl. Unter Anderem

wurden Frauen, welche nicht „das jüdische Blut“ innehatten, aber schon durch

Juden schwanger waren verbannt, damit das jüdische Volk rein bleibe.

 

Die Herrschaft der Perser endete schließlich 332 v. Chr.,

als Alexander der Große Persien, Syrien und Palästina eroberte.

Nachdem Alexander der Große 323 v. Chr. stirbt,

zerfällt sein Reich und Palästina kommt unter die Herrschaft der

ägyptischen Ptolemäer.

 

Durch Nachfolger von Alexander dem Großen, wird eine hellenistische Kultur in

Palästina verbreitet. Die Juden spalten sich: Ein Teil möchte die neue Kultur annehmen,

ein andrer hingegen möchte sich seine jüdisch-religiösen Werte behalten.

Schließlich wird die jüdische Religion durch den Seleukiden Antiochos IV. komplett aufgehoben.

Allerdings sollte sich das Blatt wenden. Nachdem die Seleukiden die Makkabäer zwangen

die hellenistische Kultur anzunehmen und nachdem sie durch die Römer

unterdrückt wurden, wurden sie selbst zum Unterdrücker. Die Makkabäer, welche

einen Aufstand erfolgreich gewannen, erklärten sich zum Geschlecht der

Hasmonäer. Diese unterdrückten andere Bevölkerungsteile und zwangen sie zur

Annahme des Judentums. Dies war circa 100 v. Chr.

 

Um 63 v. Chr. fiel Palästina unter römische Kontrolle.

Herodes der Erste wird König, er entstammte keinem

jüdischen Stamm. Am Ende seiner Herrschaft wurde wahrscheinlich Jesus Christus

geboren.

 

Im Jahr 70 eroberte Titus Jerusalem. Zahlreiche Zeloten fielen bei der

Eroberung (paramilitärische Widerstandsgruppe der Juden).

132 – 135 fand der zweite jüdische Aufstand statt,

der allerdings mit einer Niederlage für die Juden endete. Die Geschichte

offenbart uns hier ein interessantes Detail: Während es im Lauf der Geschichte immer

wieder vorkam, dass Juden andere Völker unterdrückten und dies teilweise auf

grausame Art und Weise, sind sie es nun sie die unter anderer Herrschaft leben.

Dies legt den wahren Grund für diese Herrschaftsstreitigkeiten offen: Wenn man

Herrschaftsanspruch auf ein Gebiet erhebt und dies durch ein Glaubensbuch

begründet an welches andere nicht glauben, dann kann es keine Lösung geben. Vor

allem nicht, wenn man nur in diesem Gebiet ansässig ist, weil man es in einer

zurückliegenden Epoche durch Eroberungen gewonnen hat. Zudem ist es schwierig

mit einer Glaubensgruppe zu kommunizieren, welche an dem Inhalt eines Buches

festhalten, in dem Nicht-Juden als absolut minderwertig deklariert werden.

 

330 – 638 befindet sich Palästina unter byzantinischer Herrschaft.

 

Von 614 – 628 erobert Persien mit Hilfe der

Juden Palästina. Die Juden nehmen teilweise auch Rache an Christen. Schließlich

werden die Perser durch Byzanz besiegt.

 

Durch die arabische Expansion,

welche auch durch den neuen muslimischen Glauben vorangetrieben

wurde, fielen Palästina und Syrien 638 an die Muslime.

In der Folgezeit wird Jerusalem muslimisch. Zwischen 711 und 1492 beherrschten

die Muslime auch Teile der iberischen Halbinsel.

Dies ist für diese Abhandlung von Bedeutung, da diese Epoche als „goldene

Diaspora“ der Juden gilt. Ende des 15. Jahrhunderts lebten rund 100.000 Juden

in den muslimisch regierten Gebieten. Diese nahmen teilweise

wirtschaftlich und gesellschaftlich hohe Positionen ein.

Als König Ferdinand II. Spanien zurückerobert, werden die Juden hingegen ausgewiesen.

 

1258 endete die Herrschaft der Abbasiden.

Hülägü, ein mongolischer Fürst, ließ den letzten Khalifen

(al-Musta’sim bi-’llah) hinrichten.

 

1096 begann der erste Kreuzzug, welcher sich

gegen alle Nicht-Christen richtete. Somit wurden Juden in Europa verfolgt und

Jerusalem sollte von den Muslimen befreit werden.

Der erste Kreuzzug endete 1187 mit der Eroberung Jerusalems und

dem Tod zahlreicher Muslime. Im gleichen Jahr besiegte Saladin

(Salah ad-Din Yusuf bin Ayyub) jedoch die Kreuzfahrer und befreit

Jerusalem.

 

Um 1348 begannen erste Pogrome gegen

Juden, im Zusammenhang mit der Pest. Den Juden wurden Brunnvergiftungen

vorgeworfen. 1349 kam es zu einer

erneuten Verfolgungswelle, den Juden wurden Ritualmorde vorgeworfen.

 

1492 erobert König Ferdinand II. ganz Iberien zurück und lässt alle

Juden ausweisen. Seitdem geriet die friedliche Koexistenz von Muslimen, Juden

und Christen aus dem Gleichgewicht und die Toleranz für andere Kulturen und

Religionen war nicht länger selbstverständlich. Juden und Muslime wurden zum

Übertritt zum katholischen Glauben gezwungen.

Schließlich wurden die Juden unter König Manuel dem Ersten auch aus

Portugal vertrieben.

 

Auch 1819 gab es Ausschreitungen und

Tumulte gegen Juden. Diese fanden zuerst in Deutschland und dann europaweit

statt. Immer wieder setzten Wellen des Antijudaismus in Europa ein. So auch 1880.

Um diese Zeit herum, begannen sich die Juden politisch zu organisieren, ein Ziel war dabei ein eigener

Nationalstaat in Palästina.

 

1881 brachen in Russland antijüdische Pogrome

aus.

 

Um 1882 begann Edmond James de Rothschild,

einer der reichsten und einflussreichsten Männer der Welt, die Aktivitäten der

Zionisten zu unterstützen. Er beginnt Grundstücke in Palästina zu erwerben. Zu

dieser Zeit siedelten sich rund 25000 Juden aus Osteuropa in Palästina an. An

dieser Stelle ist eines zu erwähnen: Durch die massive Einwanderung der

osteuropäischen Juden nach Palästina, stellen diese heute den größten Teil der

Juden in Israel dar. Sie sind khasarischen Ursprungs. Die Juden, die heute in

Israel leben, sind zum aller größten Teil Nachkommen von Khasaren,

beziehungsweise Osteuropäern: „Das bedeutet, dass die Ahnen der Juden nicht vom

Jordan, sondern von der Wolga kamen, nicht aus Kanaan, sondern aus dem

Kaukasus. (…) Dies bedeutet wiederum, dass sie genetisch viel enger mit Hunnen,

Uiguren und Magyaren verwandt sind als mit dem Samen Abrahams, Isaaks und

Jakobs.“ (Abraham N. Poliak, Professor für jüdische mittelalterliche Geschichte

an der Universität Tel Aviv).

 

1903 endete die erste Aliya (Einwanderung) von

Juden aus Osteuropa. Illegale Emigranten gründeten die Siedlung Rishon Le-Zion

(„Erste in Zion“).

 

Schon 1895 wurde die ethnische Säuberung

Palästinas besprochen. 1895 hat

Herzel, welcher der eigentliche Visionär hinter dem im 18. Jahrhundert

aufkommenden Zionismus in sein Tagebuch geschrieben: „Die arme Bevölkerung

trachten wir über unbemerkt über die Grenze zu schaffen, in dem wir ihr in den

Durchzugsländern Arbeit verschaffen, aber in unserem eigenen Lande jerderlei

Arbeit verwehren“.

 

1897 fand der erste Zionistenkongress in Basel statt. Es wird

beschlossen eine Heimstätte für Juden in Palästina zu errichten. Außerdem wird

die WZO (World Zionist Organisation) gegründet.

 

1901 verweigerte das osmanische Reich - zu welchem Palästina damals

gehörte - einen Antrag der JNF (Jewish National Fund) anzunehmen, welche

forderte Palästina besiedeln zu dürfen. Im gleichen Jahr, nimmt Herzel ein

Angebot der britischen Regierung an, eine Ersatzheimatstätte in Uganda zu

errichten. Das beweißt wieder einmal, dass das Selbstbestimmungsrecht eines

anderen Volkes bei der Schaffung eines jüdischen Staates nie eine Rolle

gespielt hat.

Der JNF ist übrigens von Chaim Weizmann gegründet worden, dieser war mit Lord Balfour und

der Rothschild-Familie eng befreundet.

 

1903 wurde die Idee, Juden in Uganda anzusiedeln wieder aufgegeben.

In Folge dessen, konzentrierte man sich stärker auf Palästina.

 

Von 1904 – 1914 fand die zweite Aliya

statt. Dieses Mal wanderten 40000 Juden illegal in das Gebiet Palästina

ein. Innerhalb dieser Zeit fordert Israel Zangwill (britisch – jüdischer

Schriftsteller), dass man die Araber aus Palästina vertreiben solle. Er ist der

mutmaßliche Autor des Satzes „Ein Land ohne Volk für ein Volk ohne Land“. Dass

diese These völlig absurd ist, sollte man an diesem Punkt der Abhandlung

verstanden haben. Denn weder sind die Juden ein einziges Volk, noch ist

Palästina ein Land ohne Volk. Um 1908

gibt es erste Konflikte zwischen Arabern und Juden: Arabische Zeitungen

beschweren sich über die Einwanderung der Juden.

 

1915 wird der McMahon-Brief überreicht – ein für die Historie sehr

wichtiges Ereignis: Großbritannien verspricht den Arabern, als Gegenleistung

für Unterstützung im Kampf gegen die Türken die Unabhängigkeit. Scherif Husein

von Mekka wurde ein „Vereinigtes Arabisches Königreich“ versprochen.

 

Ein Jahr später brachen

die Besatzungsmächte ihr Versprechen und teilen den nahen Osten unter sich auf.

Palästina soll dabei international regiert werden. Im gleichen Jahr beginnt der

Krieg, zwischen Arabern und Türken durch die Unabhängigkeitserklärung

Palästinas.

 

1917 sagt Lord Balfour (britischer Premierminister) im Namen

Groß-Britanniens Lord Rothschild zu, die zionistische Bewegung bei der

Schaffung einer jüdischen Heimstätte in Palästina zu unterstützen. Dabei betonte

er aber, dass bestehende, nicht-jüdischen Gemeinschaften in ihren Rechten nicht

eingeschränkt werden dürften. Dass das vereinigte Königreich, Lord Rothschild

ihre Unterstützung zusagte, war kein Zufall. Lord Rothschild kontrollierte die

britischen Finanzen und hatte weitaus mehr Macht, als demokratisch gewählte

Politiker.

 

Schließlich wird

das Sykes-Picot-Abkommen (In welchem der nahe Osten unter Frankreich und

Groß-Britannien aufgeteilt wurde) bekannt und die Alliierten besetzen 1918 Palästina. Im gleichen Jahr hält

Chaim Weizmann eine Rede vor arabischen Honoratioren, in welcher er bekannt

gibt, „niemand von den Einheimischen“ müsse sein Land verlassen. Gemeinsam

würden sie blühende Landschaften schaffen. Die Araber – Muslime wie Christen –

waren allerdings nicht so unintelligent wie es ihre Besatzer annahmen. Sie

durchschauten die Alliierten und protestierten immer wieder – allerdings ohne

Erfolg.

 

1919, nach Ende des zweiten Weltkrieges, findet der erste

palästinensische Nationalkongress statt. Auf ihm fordern die Palästinenser ihre

Unabhängigkeit ein, womit sie die Balfour – Deklaration gleichzeitig für

ungültig erklären. Im gleichen Jahr, fordert Chaim Weizmann auf der Pariser

Friedenskonferenz ein Palästina, „dass so jüdisch ist, wie England englisch

ist“. Hier offenbarte Chaim Weizmann sein wahres Gesicht – dass der Inhalt

seiner Rede, die er ein Jahr zuvor hielt erfunden war, war zu erwarten gewesen.

In den Folgejahren gab es immer wieder Proteste und Auseinandersetzungen mit

den Besatzern. Zusätzlich findet die dritte Aliya statt, es wandern 35000

zionistische Juden nach Palästina ein.

 

1920 wird ein Grundstein für die brutale Vertreibungsmission der

Juden gelegt: Die zionistische Untergrundorganisation Hagana wird gegründet. Im

gleichen Jahr übertragen die Alliierten Groß-Britannien das Mandat für

Palästina. Damit wird die Unabhängigkeit Palästinas immer unwahrscheinlicher.

Außerdem wird das gegenüber dem Scherif von Mekka beteuerte

Selbstbestimmungsrecht untersagt. Zwei Jahre später wird das besiegelt, als der

Völkerbund die Balfour-Deklaration ratifiziert. In dieser Deklaration erklärt

sich Groß-Britannien bereit, eine Heimstätte für Juden in Palästina zu errichten.

 

Im Jahre 1929, nachdem mit der vierten Aliya

ungefähr 80.000 Juden einwanderten, finden die ersten schwereren Proteste statt,

bei denen es auch Tote gibt. Im Folgejahr, finden unzählige Hinrichtungen an

Arabern statt, welche Juden bei Aufständen töteten. Außerdem verfasst das

„Arabische Exekutivkomitee“ ein Memorandum, in welchem es die Missstände

anprangert und die Machenschaften der Juden kritisiert. Auch zahlreiche weitere

Briefe wurden an die britische Regierung adressiert, doch es gab nie eine Antwort.

1930 wurde die zionistische Untergrundorganisation Igrun gegründet.

 

Ab 1932 beginnt die fünfte Aliya. Bedingt

durch die nationalsozialistische Machtergreifung sind es dieses Mal 200.000

illegale Einwanderer. Außerdem findet in diesen Jahren ein verstärkter

Waffenschmuggel auf Seite der Juden statt, der unter anderem von Frankreich

unterstützt wird.

 

Von 1936 bis 1939 findet der erste palästinensische Aufstand statt. 2850 Araber,

1200 Juden und 700 Briten kommen ums Leben. Was dem Aufstand noch ein

zusätzliches Maß an Gräuel verlieh, war die Tatsache, dass die britischen

Soldaten mit den zionistischen Terrorbanden zusammen arbeiteten. 1937 wird beschlossen, dass Palästina

geteilt werden soll, dabei soll den Juden 33% des Landes zufallen. Außerdem

werden alle palästinensischen Organisationen aufgelöst und ihre Führer werden deportiert.

1938 werden 119 Araber durch Bombenanschläge der Igrun getötet.

 

Das Jahr 1939 offenbarte, wie unterschiedlich

man zu der Einwanderungspolitik der Juden nach Palästina stehen konnte. Auf der

einen Seite forderte der zionistische Schriftsteller Jabotinsky, die Araber

sollten umgesiedelt werden. Auf der anderen Seite wurde in Groß-Britannien das

MacDonald-Buch verabschiedet, welches die jüdische Einwanderung nach Palästina

einschränkte. Doch im Hintergrund lief die gut geölte Propagandamaschine der

Zionisten: Chaim Weizmann und David Ben Gurion betrieben während des zweiten

Weltkrieges massiv Werbung für einen jüdischen Staat in Palästina.

 

In den 40er Jahren grenzen sich Araber und

Juden immer stärker voneinander ab. Gleichzeitig steigt auch das

Gefahrenpotential. David Ben Gurion befiehlt die Entwicklung von biologischen

Waffen, während die Palästinenser Gesetze erlassen, welche den Verkauf von

Grundbesitz an die Juden verbieten.

 

Ende der 40er, genauer gesagt, 1947 gründen die

vereinten Nationen einen Sonderauschuss (UNSCOP); welcher die Teilung

Palästinas vorsieht. Am 29. November

wird der Plan umgesetzt und die UN-Generalversammlung beschließt die Teilung

Palästinas. Dies war ein Gesetzesbruch der seines gleichen sucht, denn man

beschloss die Teilung eines Landes, ohne den rechtmäßigen Besitzer zu fragen!

Dies offenbart die wahre Natur solcher Organisationen, welche zutiefst

zionistisch sind und sich nicht um das Wohl anderer Völker scheren. Es

offenbart auch die Macht von jüdischen Familien wie Rothschild, die die

eigentlichen Strippenzieher der globalen Politik sind. Ab diesem Punkt begann

die Massenvertreibung der palästinensischen Bevölkerung.

 

Um die

Ungerechtigkeit der Landaufteilung besser illustrieren zu können habe ich diese

Grafik erstellt:

  Einwohnerzahl Grundbesitz vor der Landverteilung Grundbesitz nach der Landverteilung Grundbesitz nach jüdisch-arabischem Krieg 1948
Palästinenser 1.319.500 93% 44% 22%
 Juden 589.340 7% 56%  78%

Der Landraub und

die gewaltsame Vertreibung der Palästinenser aus ihrem eigenen Land ist eine

Gräueltat, die mit Worten nicht zu beschreiben ist. Die ethnische Säuberung

hätte möglicherweise verhindert werden können, wenn die vereinten Nationen

anwesend gewesen wären, um die Umsetzung des Friedensplans zu überwachen. Doch

auch die britische Armee verhinderte die Anwesenheit eines VN-Gremiums vor Ort.

Somit wurde die ethnische Säuberung Palästinas durch Vereinte Nationen und

Groß-Britannien toleriert. Am 11. Dezember des Jahres fand das Massaker in Tirat Haifa statt,

in welchem die Hagana die arabischen Bewohner tötete und vertrieb.

 

Die Gewalt der zionistischen Terrorgruppen richtete sich auch gegen die britische Mandatsmacht

welche aufgrund dessen das Land früher verließ als geplant.

 

Im Jahr 1948 wurde die ethnische Säuberung

wurde mit Hilfe von unglaublicher Gewalt und Gräuel fortgeführt. Im März des

Jahres, erklärte die zionistische Führung, sie wolle ganz Palästina übernehmen

und ethnisch säubern. Diesen Plan nannte man Plan „D“ (Dalet). Damit wurde das

Territorium erobert, welches innerhalb der 56% liegt, doch auch dieser Vorsatz

wurde später gebrochen.

 

Man mag es, bedingt durch die Gesetzesbrüche der Vereinten Nationen und der Alliierten kaum

glauben, doch es gab tatsächlich kurz Bestrebungen, die Palästinenser an einer

Lösung teilhaben zu lassen. So schlug das US-Außenministerium am 12. März 1948 vor Palästina fünf Jahre

unter internationale Verwaltung zu stellen, so dass in dieser Zeit eine

einvernehmliche Lösung gefunden werden könne. Wie weiter oben schon ausgeführt

hatte die zionistische Lobby sehr viel Macht – nicht nur in Europa sondern vor

allem auch in USA – und so ließ Präsident Truman diesen Vorschlag fallen. Nicht

nur das: Er verpflichtete sich sogar, den Zionismus zu unterstützen.

 

Am ersten Tag des Aprils 1948 stimmen die Araber einer

Waffenruhe zu, die die Juden allerdings ablehnen. Am 09. April findet das Massaker von Deir Yassin statt. Die

Terroristen der Igrun gingen von Haus zu Haus und warfen Handgranaten durch die

Fenster. Nur circa 10% der arabischen Opfer waren bewaffnet. Heute steht an

diesem Ort eine jüdische Siedlung. Durch das Vorgehen der Juden wurden circa

85% der Araber vertrieben. Im Jahr 1948 wurden so um die 800.000 Araber vertrieben.

2003 betrug die Anzahl der palästinensischen Flüchtlinge ca. sieben Millionen.

 

Plan D schließt alle vorangegangenen Pläne ab (A, B, C). In dieser Phase wurden insgesamt 531

Dörfer, elf Städte und Stadtviertel zerstört und die ansässigen Bewohner getötet oder vertrieben.

Es wurde vor nichts halt gemacht: Säuglinge, Schwangere, Kinder, Frauen, Männer, Greise und sogar

Tiere wurden bedingungslos getötet. Manch einer mag diesen Beschreibungen

keinen Glauben schenken, doch es gibt zahlreiche Dokumentationen über das

bestialische Vorgehen der Zionisten.

 

In Sasa (Galileia) sprengten die Zionisten 20 Häuser in die Luft. In Dawayima drangen Juden in

gepanzerten Fahrzeugen in das Dorf ein, nachdem sie es mit Mörsern beschossen

hatten - das Dorf hatte nur 20 Wächter.

Schließlich feuerten die Zionisten auf jeden, der sich bewegte. Die meisten

Menschen kamen unweit einer Moschee und in einer Höhle um. Insgesamt wurden so

circa 150 Menschen getötet. In Tantura töteten die Zionisten um die 240

Menschen, die sie gruppenweise erschossen. Auch das Kafr Quasem Massaker ist

ein Zeuge der Kaltblütigkeit dieser Terroristen. Diese benachrichtigten den Bürgermeister

des Dorfes, dass die Ausgangszeit für die Dorfbewohner auf 17 Uhr verschoben

werde. Der Bürgermeister demonstrierte, da er befürchtete dies sei nicht

genügend Zeit, um die Arbeiter, welche sich außerhalb des Dorfes befanden

zurückzuholen. Die Soldaten versicherten ihm, sie würden sich darum kümmern.

Als die Arbeiter zurückkehrten wurden sie vor den Toren des Dorfes erschossen.

Dies sind nur ein paar wenige Beispiele von unzähligen die die Grausamkeiten

der Israelis illustrieren. Es wurden Kinder mit Schlägen auf den Kopf ermordet,

Frauen vergewaltigt, Menschen bei lebendigem Leib verbrannt, erstochen, geköpft

und gequält.

 

All dies geschah mit Wissen der Vereinten Nationen und des britischen Staates.

Doch die Welt schaute weg – dies hat sich bis heute nicht geändert. Nachdem die Briten ihr

Mandat abgegeben hatten, gab es niemanden mehr, der den Terror der Zionisten

hätte stoppen können. Am selben Tag, an welchem die Zionisten ihr Mandat

abgaben, riefen die Zionisten den Staat Israel aus. Amerika erkennt den Staat

an, währen die umliegenden arabischen Länder Ägypten, Transjordanien, Syrien,

Libanon und Irak Israel den Krieg erklären. Doch was folgte war ein weiterer

Betrug am palästinensischen Volk:

König Abdallah von Transjordanien bestrebte die Annexion des Westjordanlandes.

Aus diesem Grund wurde die jordanische Armee neutralisiert, da König Abdallah dies mit den

Zionisten absprach. Auf der anderen Seite versprach er aber den anderen

arabischen Führern, das Oberkommando der Streitkräfte zu übernehmen. Somit war

dieser Krieg nichts anderes als ein Betrug am palästinensischen Volk, dass in

diesem Fall auch noch an eine zweite Partei ihr Land abgeben musste:

an Transjordanien.

Am 15. Mai waren bereits 200 Ortschaften besetzt und ihre Einwohner erneut vertrieben oder getötet.

Die Städte, aus denen die Palästinenser vertrieben worden waren, wurden zum großen

Teil zerstört, damit die arabische Bevölkerung nicht zurückkehren konnte.

Innerhalb des Krieges gewannen die Juden eine weitere Fläche von 5700 Quadratkilometern

dazu. Somit machte ihr Herrschaftsgebiet 78% des historischen Palästinas aus.

 

Es ist offensichtlich: Die Juden waren nie rechtmäßige Besitzer Palästinas.

Sie kamen stets als Besatzer und wendeten stets unglaubliche Gewalt an um die schon vorhandene Bevölkerung zu vertreiben.

 

Im gleichen Jahr traf der UN-Emissär Graf Bernadotte in Palästina ein. Nachdem er gefordert

hatte, Palästina neu zu teilen und den Arabern ihre Rückkehr zu ermöglichen,

wurde er von jüdischen Terroristen ermordet. Am 13. Juli erfolgte ein erneutes Massaker.

Die arabischen Verteidiger der Städte Lydda und Ramlah flüchteten in die Dahamish-Moschee,

wo sie sich ergaben. Trotzdem wurden sie getötet - 426 Männer, Frauen und Kinder.

Hinrichtungen solcher Art hat man bislang mit nationalsozialistischen

Verbrechen in Verbindung gebracht, doch waren in diesem Fall die Juden keine

Opfer – es waren Juden, die Araber in einem Gotteshaus hinrichteten.

 

Am 11. Dezember 1948 wurde die UN-Resolution 194 verabschiedet, welche unter anderem in Artikel 11 die

Rückkehr von Flüchtlingen festlegt. Doch Israel hat sich stets wenig für das Menschenrecht oder UN-Resolutionen interessiert. 1949 ernennt die Kessnet Jerusalem zur Hauptstadt Israels. Im gleichen Jahr

wird Israel als 59. Staat in die UNO aufgenommen, während es noch heute

eine hohe Anzahl an Ländern gibt, die Palästina als Staat nicht anerkennen. Im

Sommer 1949 findet eine arabisch-israelische Konferenz statt, welche mit

Grundlage der Resolution eine Zweistaatenlösung vorschlägt, die das Land in

zwei gleiche Teile aufteilt, Jerusalem soll international verwaltet werden. Die

Vertreter von USA, UNO, arabischer Welt, Palästina und Israel waren

einverstanden, doch Ben Gurion und König Abdallah lehnten ab und so verlief

diese Verhandlung erneut ergebnislos.

Die Umsetzung der Resolution 194 sollte jedoch stattfinden, darum bemühten sich USA und UNO -

ergebnislos. Die israelische Regierung fuhr in ihrer Vertreibungspolitik fort

und zerstörte arabische Dörfer um dort jüdische Siedlungen zu errichten.

Außerdem wurden Gegenstände von Arabern in die Obhut von Juden überführt (in

der Thora ist festgelegt, dass der Besitz eines Nicht-Juden in den

Gemeindebesitz von Juden übergeht).

 

1951 annektierte Israel die eroberten Gebiete und überführte sie in

jordanische Obhut. So wurde aus Westjordanland und Gaza Jordanien. Nur ein Jahr

später wird König Abdallah von einem Palästinenser umgebracht.

 

1952 erhielt Israel eine Wiedergutmachungszahlung von Deutschland.

Diese betrug 3,45 Millarden DM. In Anbetracht der Tatsache, das Israel die Bevölkerung

eines Landes gezielt vertrieb und ermordete war diese Zahlung nicht angebracht

aber gleichzeitig auch unvermeidlich im Hinblick auf die ebenso grausamen

Verbrechen, welche die Nationalsozialisten begangen hatten.

 

1956 wurde die Geheimdienstarbeit zwischen israelischen und

westlichen Geheimdiensten immer weiter verstärkt.

 

Der Machthunger der Zionisten und ihr religiös-fanatisch bedingter Expansionswille zeigten sich 1967 erneut im Sechstagekrieg. Israel besetzt die Golanhöhen, die Sinai und den Rest Palästinas. Nach diesem

Blitz-Krieg erkennt auch Amerika seine Chance und etabliert Israel als einen

Posten im Nahen Osten.

 

Nach dem „Yom-Kippur“-Krieg von 1973, in welchem Syrien und Ägypten Israel angriffen, zieht sich dieses teilweise aus dem Suezkanal zurück. Die bisherige Besiedelung und Ausdehnung reicht einigen Israelis nicht aus. So wird 1974 die „Gush Emunim“ gegründet. Diese außerparlamentarische Organisation treibt die Besiedlung von palästinensischen Gebieten fort.

 

1978: Israel interveniert militärisch im Libanon um gegen arabische

Untergrundkämpfer vorzugehen.

 

Das Selbstbestimmungsrecht der Palästinenser wird erstmals 1980 durch die Europäische Gemeinschaft anerkannt, in der „Erklärung von Venedig“. Zwei Jahre

darauf marschiert die israelische Armee in den Libanon ein um die PLO

(Palästinensische Befreiungsorganisation) zu vernichten. Bei dieser Invasion

werden circa 90.000 Zivilisten getötet. Dazu kommt, dass die israelische Armee

und rechtsgerichtete libanesische Milizen Massaker in den palästinensischen

Flüchtlingslagern Sabra und Schatila anrichten. Die israelische Armee riegelte

die Ausgänge ab und die sich im Lager befindlichen Milizen töteten Frauen,

Männer, Kinder und Alte. Außerdem verstümmelten und vergewaltigten sie ihre

palästinensischen Opfer. Dabei wurden sie durchgehend von israelischen Soldaten

unterstützt, unter anderem stellte das israelische Militär auch Bulldozer zur

Verfügung. Schätzungen gehen von 2000 Ermordeten aus. Die PLO schätzt 3300 Tote.

 

1987 findet die erste Intifada statt (Krieg der Steine).

Der israelische Verteidigungsminister befiehlt seinen Soldaten Palästinensern, die

Steine auf Panzer werfen, die Knochen zu brechen. Ein Jahr später, eine positive Wende:

Das Westjordanland wird durch den jordanischen König an die Palästinenser übergeben.

 

1993 wurden die Oslo-Abkommen verhandelt. Dazu muss man anmerken,

dass die Verhandlungen auf einem zionistischen Konzept beruhten: Die

Verhandlungen wurden von israelischen Intellektuellen aufgestellt.

Die Vertreibung der Araber um das Jahr 1948 wurde nicht anerkannt.

Ein Jahr später wurde Oslo I durch Arafat ratifiziert. Ein Jahr später wurde Oslo II unterzeichnet.

Dieses sah die Ausweitung der Autonomie der Palästinenser in Westjordanland und Gaza vor.

 

Vorgesehene Aufteilung der Westbank nach Oslo II:

  • Zone A: 3% der Westbank werden unter palästinensische Kontrolle gestellt
  • Zone B: 27% der Westbank kommen unter gemischte Kontrolle
  • Zone C: 70% der Westbank kommen unter ausschließlich israelische Kontrolle

Man muss sich vor Augen halten, dass dies eine Ausweitung der Autonomie war

1994 bringt der radikalistische Jude und Siedler Baruch Goldstein

in Hebron 29 betende Muslime am Grab des Patriarchen mit einem Sturmgewehr um,

über 100 weitere werden verletzt. Auch die Unruhen, welche danach ausbrechen

zeichnen eine traurige Bilanz: 19 Palästinenser und 5 Israelis kommen ums Leben.

 

1996 wird Benyamin Nethanjahu Ministerpräsident Israels. Ein Jahr

darauf, wird durch das Hebron - Protokoll der Rückzug israelischer Truppen aus

der besagten Stadt beschlossen. Doch das wäre zu schön gewesen: Das Hebron-Protokoll

tritt nur dann in Kraft, wenn die Sicherheitsinteressen Israels dadurch nicht

beeinträchtigt werden. In anderen Worten: Die israelischen Streitkräfte können

sich nach Belieben zurückziehen, oder Hebron weiterhin besetzen. Im gleichen

Jahr beginnt der Großbau einer jüdischen Siedlung im arabischen Ost-Jerusalem,

welche die Hauptstadt der Palästinenser ist. Dies verstößt gegen sämtliche

Abkommen, die je (mit den Palästinensern) getroffen wurden. Auch 1998 wurden Abkommen schlichtweg

gekündigt und umgangen. Das „Wye River Abkommen“, welches 1998 von Arafat und

Netanjahu unterzeichnet wurde, sah den Truppenrückzug israelischer

Truppen vor. Doch Netanjahu kündigte schlichtweg den Stopp an, nachdem es Druck

aus den eigenen Reihen gegeben hatte. Ein Jahr später löste Barak Netanjahu ab

– auch er war nicht an einer Umsetzung des „Wye River“ – Abkommens interessiert.

1999 endete auch die fünfjährige Übergangszeit, welche durch die

Osloer Vereinbarung terminiert war – Arafat war es in dieser Zeit nicht möglich

gewesen, einen Staat Palästina zu proklamieren, obwohl es so vorgesehen war.

 

Ähnlich wie die Oslo-Verhandlungen, durfte im Jahre 2000

auch nur Israel die Themen einer Verhandlung festlegen. So verhandelten Arafat

und Barak nur über den israelischen Plan, welcher von den US-Amerikanern

uneingeschränkt unterstützt wurde. Nach zweiwöchigen Verhandlungen, ist Arafat

nicht bereit, sich den Forderungen der Israelis zu unterwerfen, welche für

Palästina eine ewige Knechtschaft unter dem Joch von Israel bedeuteten hätten.

 

Im gleichen Jahr

bricht die Al-Aqsa-Intifada aus. Der eigentlich Auslöser der Intifada war der

Besuch Ariel Scharons auf dem Tempelberg, dieser brachte das Fass zum

überlaufen. Da die Israelis schon immer den Tempelberg komplett für sich

beanspruchten, dachten viele der provokative Besuch Ariel Scharons würde die

Übernahme des Berges - welcher der drittheiligste Ort für Muslime ist -

signalisieren. Doch der Besuch war nicht der eigentliche Grund für die Intifada,

wie Imad Faluji (ehemaliger Kommunikationsminister Palästinas) berichtet:

"Wer glaubt, dass diese Intifada mit dem verabscheuungswürdigen Besuch von

Scharon an der Al Aqsa Moschee begonnen hat, der irrt sich: Dies war nur der

Strohhalm, der die Geduld des palästinensischen Volkes zerbrach. Die Intifada

wurde bereits vorbereitet, seitdem der Präsident von den letzten Gesprächen in

Camp David zurückgekommen war, wo er sich Präsident Clinton widersetzt hat und

die amerikanischen Bedingungen im Herzen Amerikas zurückgewiesen hat!".

 

Im Jahre 2001 nimmt die Geschichte Palästinas

erneut eine bösartige Wende: Barak tritt zurück und Ariel Sharon wird neuer

Ministerpräsident – eine radikal-rechtsgerichtete Regierung kommt an die Macht.

Dieser versucht auf brutale Art und Weise die Aufstände der Palästinenser

niederzuschlagen und die Zahl der Palästinenser erneut zu dezimieren. Dazu

verkündet Sharon, dies sei die Fortsetzung von 1948. Noch im gleichen Jahr

lehnt die Regierung unter Sharon den jordanischen Friedensplan ab (welcher von

den USA unterstützt wurde). Auch weitere Friedensinitiativen scheitern an Israel.

 

Man mag meinen,

dass es Israel nicht möglich sei, im 21. Jahrhundert - in Zeiten moderner

Kommunikationsmittel und unter Augen der Öffentlichkeit – Massaker an der

palästinensischen Bevölkerung durchzuführen, doch genau dies geschah 2002,

im Flüchtlingslager Jenin.

Leider ist wenig über den Ablauf bekannt, da weder eine Untersuchungskommission der

UNO das Lager betreten darf, noch Amnesty International und Human Rights Watch.

Alle drei Organisation bezichtigen Israel allerdings schwere Kriegsverbrechen

begannen zu haben.

 

2003 wird in der Kessnet demonstriert, dass arabische Abgeordnete

dort nur eine Alibi-Funktion innehaben, damit Israel sich nach außen demokratisch

darstellen kann: Die Kessnet verabschiedete ein Gesetz, welches es Arabern, die

einen Israeli heiraten, verbietet ein Aufenthaltsrecht zu erlangen. Als

arabisch-israelische Abgeordnete vor dem obersten Gerichtshof klagen, wird ihre

Klage abgewiesen.

 

Im 5. Jahr des 2.

Jahrtausends stirbt Jassir Arafat, leider viel zu früh. Als Todesursache wird

bis heute eine mysteriöse Erkrankung angegeben. Es ist ein Geheimnis was offen

ausgesprochen wird: Höchstwahrscheinlich wurde Arafat durch israelische Agenten

vergiftet. Auffälligerweise findet sich seinen Nachfolger Abbas viel leichter

mit israelischen Forderungen ab.

 

2005 werden alle illegalen jüdischen Siedlungen geräumt. Dabei wird

das israelische Militär in Auseinandersetzungen mit Juden verwickelt, die ihre

Siedlungen nicht verlassen wollen. 2006

gewinnt die Widerstandsgruppe Hamas in den palästinensischen Gebieten die

Wahlen. Im gleichen Jahr marschiert Israel erneut im Libanon ein, nach

Grenzkonflikten mit der Hamas und der Hisbollah. Dabei bombardiert die

israelische Luftwaffe zivile Wohnviertel. Im folgenden Jahr kommt es zu einem Konflikt,

der Palästina spalten soll. Bei Kämpfen zwischen der Hamas und der Fatah erlangt die Hamas die Macht

über den Gazastreifen und die Fatah die Macht über die Autonomiegebiete.

 

2008 stehen in Israel Neuwahlen an. Der Favorit für diese ist

Netanjahu, da er Verhandlungen mit den Palästinensern verweigert.

 

2010 wird wieder einmal um Friedensverhandlungen verhandelt.

Nachdem Netanjahu diese „unverzüglich“ einberufen wollte, stellte Abbas vorerst

die Bedingung, dass der Siedlungsbau im Westjordanland gestoppt werde und dass

die Gebietsaufteilung wie vor dem Krieg 1967 wiederhergestellt werden sollte.

Die Verhandlungen scheitern, nachdem Israel wieder den Siedlungsbau aufnimmt.

2010 wird außerdem die „Mavi Marmara“ von israelischen Soldaten gestürmt.

Dieses Schiff war von einer türkischen Hilfsorganisation gechartert, welche in

Palästina humanitäre Hilfe leisten wollte. Bei der Erstürmung wurden 9

Besatzungsmitglieder getötet, außerdem wurde bei der nachfolgenden Untersuchung

des Schiffes nichts gefunden, was auf eine militärische Unterstützung der Hamas

schließen lassen könnte, ganz nach dem Motto: „Erst schießen, dann fragen“.

 

Im Mai 2011 schließen die Fatah und die

Hamas nach ägyptischer Verhandlung ein Friedensabkommen. Im gleichen Jahr

findet auch der 63. israelische Unabhängigkeitstag statt. Bei Protesten an der

Grenze werden 20 Palästinenser erschossen. Im November des darauf folgenden

Jahres eskaliert der Konflikt erneut. Als Reaktion auf den Beschuss einer

Grenzpatrouille fliegt Israel in Gaza Luftangriffe. Die Hamas antwortet mit

Raketenbeschuss.

 

Durch Vermittlung

des US-Außenministers Kerry finden 2013

erneut Verhandlungen zwischen Netanjahu und Abbas statt, doch wie zu erwarten, enden

diese ohne Erfolg: Netanjahu fordert von Abbas die Anerkennung des jüdischen

Staates und dieser fordert von Netanjahu den Stopp der illegalen

Siedlungserrichtung. 2014 scheitern

die Gespräche vollständig, als Israel ein Ultimatum zur Freilassung der letzten

26 von 104 Langzeitgefangenen verstreichen lässt. Palästina, welches

selbstverständlich als eigenständiger Staat angesehen werden muss unterstreicht

dies, als es den Beitritt zu 15 internationalen Abkommen ankündigt. Im Juni

werden Gaza und Westjordanland außerdem wieder einheitlich regiert, als sich

Fatah und Hamas auf die Bildung einer Einheitsregierung einigen.

 

2014 war zu diesem

Zeitpunkt jedoch noch nicht vorbei und es sollte zu einem der blutigsten Jahre

der jüngeren Geschichte werden. Es werden drei tote jüdische Religionsschüler

aufgefunden – die Rache lässt nicht lange auf sich warten und auch ein

arabischer Junge muss sein Leben lassen. In der Folge eskaliert der Konflikt.

Erst bombardiert Israel aus der Luft, dann eröffnet es eine Bodenoffensive in Gaza.

 

Die Folge war ein

vierwöchiger, fast ununterbrochener, wechselseitiger Beschuss. Besonders schwer

traf es Gaza, als sein einziges Kraftwerk durch israelische Streitkräfte

zerstört wurde. Da auch die Wasserpumpen Gazas elektrisch angetrieben wurden

war Gaza somit ohne Strom und Wasser. Auch wenn beide Seiten sich unermüdlich

militärisch bekämpften – eines muss klargestellt werden: Alle von Israel abgefeuerten

Raketen trafen ihr Ziel - so gut wie keine der palästinensischen Geschosse (die

nicht annähernd über die Zerstörungskraft der israelischen verfügen) traf ihr Ziel.

Die Opferzahlen sprechen für sich: Die Palästinenser beklagten Anfang August 1860 Opfer (Rund

die Hälfte davon Zivilisten und rund 500 Kinder), dazu kommen außerdem um die 10.000 Verletzte. Die

Israelis haben „nur“ 64 Todesopfer zu beklagen.

 

2014 wurden

außerdem Gesetzesentwürfe auf den Weg gebracht, welche Israel mit Hilfe eines

„Nationalstaatsgesetzes“ als jüdischen Staat deklarieren würden. Gleichzeitig

Juden als 1. Klasse und Israelis, welche Angehörige anderer Religionen sind als

2. Klasse zu deklarieren und Demokratie geht schwer unter einen Hut. Im Zuge

des Gesetzes würden demokratische Grundlagen abgebaut, dafür aber jüdische

aufgebaut.

 

 

Es ist unschwer zu

erkennen, dass das Gebiet Palästina in seiner Existenz von unzähligen Völkern

bewohnt war und bewohnt ist. Es war das Aufmarschgebiet verschiedenster Mächte,

die sich um dieses Land stritten und es kulturell wie religiös prägten. Der

Machtkonflikt um ein Territorium wiederholte sich überall auf der Welt und in

der Regel besteht die Bevölkerung eines Landes heutzutage aus den Ahnen der

Menschen, die zuletzt die Oberhand behielten. In den meisten Fällen entwickelte

sich eine Bevölkerung die zwar nicht in einem Land zusammengefasst war, die

aber einen gemeinsamen Kultur – und Sprachgebrauch hatte. So bestand Deutschland

vorerst auch nur aus unzähligen Fürstentümern, welche sich teilweise

bekriegten, sich aber später zu einer Nation zusammenschlossen. In der jüngeren

Geschichte stechen besonders zwei Länder ins Auge, die ein anderes Schicksal

ereilte: Israel und Amerika. In beiden Ländern wurde die einheimische

Bevölkerung religiös begründet gewaltsam vertrieben. In Amerika waren es die

"Puritans", die Amerika als ihr Kanaan (heiliges Land) betrachteten.

In Israel sind es die Juden, die behaupten Israel wäre ausnahmslos ihnen

verheißen. Dies und nichts anderes ist der Kern des Problems: Sobald man

behauptet ein Land würde durch Gottes Verheißung einem selbst gehören,

denunziert man alle anderen Teile der Bevölkerung.

Mit der Anerkennung eines jüdischen Staates würden die Palästinenser ihre

eigene Unterdrückung - im eigenen Land - anerkennen. Eine Lösung ist nur über

die Gründung eines demokratischen Staates möglich, der Israel, sowie die

palästinensischen Gebiete umfasst. In ihm sollte jeder Mensch, unabhängig der Herkunft

oder Religion dieselben Chancen erhalten. Ein jüdisches Gewaltmonopol sowie die

vorrangige Besetzung von Führungspositionen mit Juden gehört abgeschafft.

Denn Palästina war

zur Zeit seiner Besetzung nicht jüdisch – es war auch nicht hebräisch. Die Masseneinwanderung

von Juden nach Palästina stellt eine religiös-fanatische Besatzung dar, die die

Vertreibung von mehreren Millionen Palästinensern zur Folge hatte.

Palästina gehört

nicht den Israelis. Das Israel seine Existenz mit einer geschichtlichen Verbundenheit

erklärt wäre ungefähr so, als wenn heutzutage Nachkommen der Heiden in

Deutschland ein Staat errichten wollen würden, weil sie dort einmal gelebt

haben. Mehr noch: Die Mehrzahl der heute in Israel lebenden Juden hat noch

nicht einmal Vorfahren in Palästina.

Das Ausradieren und Überschreiben der palästinensischen Geschichte muss ein Ende haben und ist

der Kernpunkt einer friedlichen Lösung zwischen Israel und Palästina.


Quellen

 

https://de.wikipedia.org/wiki/Massaker_von_Deir_Yasin#Massaker,

Badil Resource Center: Facts and figures), http://www.arendt-art.de/deutsch/palestina/Das%20Massaker%20von%20Dawayima.htm,

https://en.wikipedia.org/wiki/Tantura#Massacre_allegations,

http://158.64.21.3/webpublishing/option2002/Task_5/dawe/massaker.htm,

https://de.wikipedia.org/wiki/Resolution_194_der_UN-Generalversammlung,

https://de.wikipedia.org/wiki/Staat_Pal%C3%A4stina#Internationale_Anerkennung,

https://de.wikipedia.org/wiki/Massaker_von_Sabra_und_Schatila#Hintergrund,

http://www.dw.com/de/fataler-besuch-auf-dem-tempelberg/a-6052337,

http://diepresse.com/home/politik/aussenpolitik/367009/Israel-Palaestinenser_Chronologie-eines-unendlichen-Konflikts?gal=367009&index=19&direct=&_vl_backlink=&popup=,

http://www.alsharq.de/2014/mashreq/israel/israel-nationalstaatsgesetz-chauvi-demokratie/


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