Das Schuldgeldsystem anschaulich erklärt

Die meisten von

uns wünschen sich mehr Wohlstand – zumindest möchten wir nicht im Alter jeden

Cent zweimal umdrehen müssen. Ich sage Ihnen: Wir alle könnten viel reicher

sein! Oft unternehmen wir nichts gegen unsere eigene Unterdrückung, weil wir

nicht wissen, wie das System funktioniert, weswegen wir immer weiter verarmen.

Um dem entgegen zu wirken, habe ich in diesem Artikel versucht, dass

Schuldgeldsystem einfach und verständlich zu erklären.

 

Das Schuldgeldsystem – ein System, das sehr

vereinfacht nur auf dem Wechsel des Vorzeichens beruht. Warum und wie soll im

Folgenden erklärt werden.

Das aktuelle

Geldsystem beruht auf der Vergabe von Krediten. Kredite sind der Grundbaustein

für eine funktionierende Wirtschaft. Das Kapital des Einen sind des Anderen

Schulden. Wer weiß wie unglaublich hoch die Summen sind mit denen global

gehandelt wird, kann sich vorstellen wie hoch der Bedarf an Krediten ist. Weil

so ein großer Bedarf an Krediten herrscht, müssen sich die Geschäftsbanken bei

den Zentralbanken verschulden – all das damit sich Unternehmen und Bürger

wiederum bei Geschäftsbanken verschulden.

Wer mitgedacht hat,

konnte folgendes Problem feststellen: Die Geldmenge ist limitiert. Das heißt,

die Zentralbanken müssen immer neues Geld drucken um Kredite vergeben zu

können. Das wiederum setzt voraus, dass die Wirtschaft immer weiter wachsen

muss, denn irgendetwas muss die Geldmenge ja darstellen. Unter der

Voraussetzung, dass Zahlen unendlich sind, aber die Ressourcen der Erde

endlich ist ein Desaster unvermeidlich.

 

Durch die

Verzinsung dieser Kredite verdienen Banken unter anderem Geld, beziehungsweise sie

schaffen neues: ohne Schulden würde es kein Guthaben geben. Würden

Geschäftsbanken bei Zentralbanken kein Geld leihen, hätte diese kein Anreiz

mehr, neues Geld zu schaffen. Das heißt die Höhe des Guthabens und der Schulden

wird letztendlich unendlich verzerrt – würde man beide Seiten addieren, würde

man wieder bei Null rauskommen: Ohne Schulden kein Kapital.

All dies bedeutet,

dass die Schulden eines Staates kaum abgebaut werden können. Denn wenn der

Staat beginnt seine Schulden abzubauen, dann werden diese Schulden lediglich

auf Bürger oder Unternehmen verteilt.

Noch einmal zum Verständnis:

Die Geldmenge, steigt exakt mit der Schuldmenge, beide Zahlen

spiegeln sich wieder, da Geld nur durch Kreditvergabe neu geschöpft werden

kann. Das heißt Wohlstand kann nur entstehen, wenn auch mehr Schulden

entstehen. Schulden können nur vernichtet werden, wenn auch das dazugehörige

Kapital vernichtet wird – Stichwort Schuldenschnitt. Abgesehen davon wäre eine

Umverteilung der Schulden in ein anderes Land möglich – global gesehen ist es

aber nicht möglich schuldfreies Kapital zu schaffen.

 

Die Schuldlast muss die Bevölkerung tragen

 

Es ist ganz normal,

dass der Staat seine Einnahmen über die Erhebung von Steuern regelt, doch über

die Höhe dieser und die Rechtfertigung für diese lässt sich streiten. Doch auch

die Unternehmen begleichen ihre Schulden mit dem Kapital der Bevölkerung. Die

Schulden sind Teil des Preises jeden Produkts. Dadurch stecken in einem Liter

Wasser ca. 15% Schuldlast. Am Beispiel Griechenlands kann man gut erkennen,

dass der Mittelstand diese Last irgendwann nicht mehr tragen konnte, was in

einer Revolte endete. Das heißt in die Wertschöpfungskette eines Produkts,

fließen durch die Finanzierung der einzelnen Schritte der Produktion so viele

Zinsen ein, dass der Normalverbraucher sich das Endprodukt, durch seinen

aufgeblähten Preis gar nicht mehr leisten kann. Doch hier haben die Banken

vorgesorgt – Stichwort Kreditaufnahme – und die meisten Menschen freuen sich

auch noch über die niedrige Verzinsung. Um die immer wieder steigende Zinslast

zu bewältigen, muss die Wirtschaft wachsen, was wiederum eine weitere

Verzinsung zur Folge hat. Hier sind wir bei dem Punkt den ich oben schon einmal

angesprochen habe: Endloses Wachstum in einer endlichen Welt ist nicht möglich.

Solange also Wachstum nicht durch 100%igen Gewinn erwirtschaftet wird, sondern

durch Kreditaufnahme ist eine Kapitalvernichtung, um die Schulden zu begleichen

unausweichlich. Hält das Wachstum irgendwann nicht mehr der steigenden

Geldmenge stand kommt es außerdem zu einer Inflation. Auch hier ist eine

Kapitalvernichtung unausweichlich. Es klingt paradox, aber eine hohe Inflationsrate

ist aus Sicht der Banken eher zu befürworten, als eine niedrige. Denn eine

steigende Inflationsrate ist ein Anzeichen für eine hohe Rate an

Kreditvergaben.

 

Wie wir dieser Teufelskreis enden?

 

Um die ungedeckten Verbindlichkeiten der USA zu begleichen,

müssten 139 Millionen Amerikaner 45 Jahre lang, ohne Pause arbeiten. Dieses

Beispiel verdeutlicht: Es ist schlichtweg unmöglich, dass Amerika seine

Schulden begleicht. Nicht nur die USA, auch Deutschland, Frankreich, Groß -

Britannien oder andere Länder werden dies nicht tun können. Es ist unmöglich.

Seit der Schaffung des Euros, beziehungsweise des Schuldgeldsystems, war den

Schaffern bewusst, dass ein Punkt kommen wird, an dem das gesamte System

kollabiert. Es ist mathematisch eine Unmöglichkeit die Schulden zurückzuzahlen

und ein Schuldenschnitt bedeutet die bedingungslose Vernichtung von Kapital.

Der Kollaps des

US-Dollars und des Euros war vorprogrammiert und wird die Wirtschaft großer

Teile der Welt treffen – in Amerika, Europa, dem nahen Osten, Ozeanien und auch

Asien. Fakt ist auch, dass es bisher noch kein ungedecktes Papiergeldsystem

gab, welches nicht wieder auf seinen ursprünglichen Wert zurückgefallen ist,

nämlich 0.

Es stellt sich also nur noch die Frage, nach dem Wann und Wo.

 

Quellen

 

- http://www.geldsystem-verstehen.de/schuldgeldsystem/

- http://www.neopresse.com/finanzsystem/das-kranke-schuldgeldsystem-und-seine-brutalen-folgen/

- http://www.konjunktion.info/2014/11/schuldgeldsystem-die-mathematische-unmoeglichkeit-der-schuldenrueckzahlung/

- http://de.tradimo.com/forum/Schuldgeldsystem---wie-lange-noch_147696/

 


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